Jeden Freitag von 15:30 bis 17:00 Uhr. Für Kinder und Jugendliche von 7 - 13 Jahren.
Posts mit dem Label Zeichenkurs werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Zeichenkurs werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Donnerstag, 8. August 2013
Sonntag, 24. März 2013
Projekt Steine Malen - eine Zeichenanleitung zum Zeichnen von Kieselsteinen
In diesem Blogpost könnt ihr nachlesen, wie ihr mit Kohle oder Bleistift einen Stein malen könnt.
Das Papier:
ich habe zum Malen ein getöntes Papier gewählt. Auf einem schwach farbigem Papier kann man mit Hilfe von zwei Farben (schwarz und weiß) hervorragend malen. In diesem Fall habe ich ein Stück von altem Packpapier genommen, das als Verpackung eines Packets diente. Ich habe das Papier noch zusätzlich zerknüllt und dann wieder gebügelt. Damit bekam das Papier eine schöne Struktur.
Das Motiv:
als Motiv diente ein Stein, das wir beim Malkurs als Vorlage verwendet haben, jedoch habe ich es etwas verändert gezeichnet. Das fällt nicht weiter auf, denn jeder Stein ist anders und die Zeichnung kann daher unter Beachtung grundsätzlicher Regeln (wie der Verlauf von geraden Linien auf gebogener Oberfläche) durchaus variiert werden.
Das Material:
zum Malen habe ich ein Stück Reiskohle verwendet (man kann genauso gut einen Bleistift oder schwarze Kreide nehmen, Medien, die sich gut radieren und verwischen lassen),
einen angespitzten Kohlestift (auch hier kann man einen Bleistift verwenden, oder, wenn ihr vorher Kreide benutzt habt, einen schwarzen Buntstift),
einen angespitzten Radieren (zu einer Spitze zugeschnittenen normalen Radieren, oder zu einer Spitze geformten Knetradierer),
und weiße Kreide (oder wießen Buntstift).
Die Vorgehensweise:
Zuerst habe ich mit dem Kohle die Form des Steins bestimmt. Mein Stein wird leicht flach, oval, er wird eben ein richtiger Kieselstein sein. Macht eueren Stein nicht zu klein, er sollte mindesten die Hälfte des Papierblattes einnehmen.
***
Als Nächstes habe ich mit der Kohle ganz leicht und ohne Druck einen feinen Netz aus Linien übers Papier, an der stelle des Steins gezogen. Kohle lässt sich gut verwischen, und mit dem Liniennetz habe ich bewirkt, dass sich die Farbteilchen aus dem Kohlestück auf dem Papier verteilt haben.
***
Diese Farbteilchen habe ich dann mit dem Finger ins Papier eingerieben. Mein Stein hat jetzt eine etwas dunklere Farbe als das übrige Papier. Manchmal wird man dabei ganz schön schmutzig...
***
Ich nahm jetzt den Radierer und radierte die zukünftigen weißen Adern des Steines aus. Da ich vorher nur ganz leicht gezeichnet habe, und die Farbteilchen auch noch verwischt habe, konnte ich an den gewünschten Stellen die ganzen Farbteilchen entfernen. (Oben rechts der spitz geformter Knetradierer).
***
Mit dem spitzen Kohlestift habe ich jetzt angefangen die dunklen Furchen im Stein zu zeichnen. Ich wählte dazu einen chaotischen Strich, bei welchem die Bleistift spitze in verschiedene Richtungen bewegt wird, chaotisch, doch insgesamt gleichmäßig. Benutzt euere Fantasie und zeichnet verschiedene Furchen, die in der Mitte am dunkelsten sind, und aus denen verschiedene dünnere Furchen herauslaufen.
***
Jetzt radierte ich einige kleinere Striche, die später auch mit weiß gezeichnet werden. Dort, wo weiße Farbe aus Papier kommt, sollte vorher gründlich radiert werden, damit sie nicht verschmutzt.
***
Mit flach angelegtem Kohlestift schraffierte ich dann die Schattenbereiche des Steines. Der Stein wird von oben und von hinten beleuchtet, die dunkelsten Teile des Steins befinden sich also vorne und unten.
***
Überall auf der Steinoberfläche werde kleine dunkle Flächen unregelmäßig angelegt. Der untere Bereich des Steins wird dunkler schattiert als der Rest.
***
Unter dem Stein wird ein dunkler Schatten gezeichnet - direkt unter dem Stein ist er fast schwarz. Er wird oval werden, genau wie der Stein es ist, und zum Rand her immer heller, bis er in die natürliche Farbe des Papiers übergeht.
***
Mit weißer Kreide werden jetzt die weißen Adern am Stein gezeichnet.
***
Euer Stein ist jetzt fertig.
Donnerstag, 25. Oktober 2012
Zeichenkurs für Kinder - Teil 6 weitere Übungen zum sicheren Zeichnen
Weitere Übungen zum sicheren Zeichnen:
fülle das Papier mit geschwungenen Linien, denke dir selber solche Muster aus...
fülle das Papier mit geschwungenen Linien, denke dir selber solche Muster aus...
Dienstag, 23. Oktober 2012
Zeichenkurs für Kinder - Teil 5 Übung zum sicheren unverkrampften Zeichnen
Ganz wichtig beim zeichnen ist es, unverkrampft zu bleiben. Beim Zeichnen von geschwungenen Linien ist es besonders schwer, weil die Hand erst "lernen" muss, mit einer gewissen Sicherheit zu zeichnen.
Wir nehmen ein großes Blatt Papier, zeichnen einen Viereck und füllen ihn mit verschiedenen geschwungenen Linienarten. Hier sind einige Beispiele. Zeichne die Linien rechts- und auch linskherum, denke dir eigene Muster aus, mit denen du das Blatt füllen kannst.
Je öfter und fleißiger man übt, um so einfacher wird das Zeichnen vorkommen.
Wir nehmen ein großes Blatt Papier, zeichnen einen Viereck und füllen ihn mit verschiedenen geschwungenen Linienarten. Hier sind einige Beispiele. Zeichne die Linien rechts- und auch linskherum, denke dir eigene Muster aus, mit denen du das Blatt füllen kannst.
Je öfter und fleißiger man übt, um so einfacher wird das Zeichnen vorkommen.
Mittwoch, 17. Oktober 2012
Zeichenkurs für Kinder - Teil 3 Zeichnungstechniken
Bild: Eine Zeichentechnik, die "schummern" genannt wird. Der Bleistift liegt flach auf dem Papier und zeichnet flächige Schraffur.
Eine Zeichnung ist eine vereinfachte Darstellung eines Motivs.
Eine Zeichnung weicht normalerweise von der realistischen Darstellung etwas ab, um ein Motiv mit Hilfe von Linien zu interpretieren.
Das ist der größte Unterschied zwischen einer Zeichnung und einem Gemälde: bei einem Gemälde wird das Motiv mit vollflächigem Einsatz von Farbe dargestellt (z. B. Acrylfarbe, Ölfarbe), dagegen bei einer Zeichnung wird mit Linien gearbeitet, um die Form des Motivs, und mit Schraffur und Verwischen gearbeitet, um die Oberfläche des Motivs, Licht und Schatten auszuarbeiten.
Wir üben zuerst die richtige Haltung beim Zeichnen. Man sitzt aufrecht, nicht gebückt, und lockert die Hand, mit der man zeichnet. Das Handgelenk, der Ellenbogen und die Schulter fühlen sich frei und unverkrampft.
Man hällt den Bleistift locker, ungefähr in seiner Mitte, mit nur wenig Kraft, genau so wenig, daß das Bleistift leicht auf dem Papier "tanzen" kann.
Damit vermeindet man dunkle, zu satte Striche, die mit viel Kraft in das Papier reingedruckt sind, und die man kaum noch radieren und ausbessern kann.
Jetzt üben wir die Schraffur. Sie ist ein sehr wichtiger Teil des Zeichnens. Mit der Schraffur wird Licht und Schatten des Motivs dargestellt, damit unsere Zeichnung nicht flach, sondern richtig lebensecht aussieht.
Eine Zeichnung ist eine vereinfachte Darstellung eines Motivs.
Eine Zeichnung weicht normalerweise von der realistischen Darstellung etwas ab, um ein Motiv mit Hilfe von Linien zu interpretieren.
Das ist der größte Unterschied zwischen einer Zeichnung und einem Gemälde: bei einem Gemälde wird das Motiv mit vollflächigem Einsatz von Farbe dargestellt (z. B. Acrylfarbe, Ölfarbe), dagegen bei einer Zeichnung wird mit Linien gearbeitet, um die Form des Motivs, und mit Schraffur und Verwischen gearbeitet, um die Oberfläche des Motivs, Licht und Schatten auszuarbeiten.
Wir üben zuerst die richtige Haltung beim Zeichnen. Man sitzt aufrecht, nicht gebückt, und lockert die Hand, mit der man zeichnet. Das Handgelenk, der Ellenbogen und die Schulter fühlen sich frei und unverkrampft.
Man hällt den Bleistift locker, ungefähr in seiner Mitte, mit nur wenig Kraft, genau so wenig, daß das Bleistift leicht auf dem Papier "tanzen" kann.
Damit vermeindet man dunkle, zu satte Striche, die mit viel Kraft in das Papier reingedruckt sind, und die man kaum noch radieren und ausbessern kann.
Jetzt üben wir die Schraffur. Sie ist ein sehr wichtiger Teil des Zeichnens. Mit der Schraffur wird Licht und Schatten des Motivs dargestellt, damit unsere Zeichnung nicht flach, sondern richtig lebensecht aussieht.
Bild: einfache Schraffur, die Stellen, die mehrfach schraffiert sind, erscheinen dunkler.
Bild: intensive Schraffur - sie schafft noch größere hell-dunkel Unterschiede.
Bild: Gekrümmte Schraffurstriche. Sie sind oft als schöner empfunden als gerade Striche.
Bild: Freie Schraffur - die Striche sind kurz und willkürlich, aber gleichmäßig in alle Richtungen verteilt. Da, wo mehrere Striche aufeinander liegen, erscheint die Zeichnung dunkler.
Bild: Schummern - mit flach gelegtem Stift dicht nebeneinander gezeichnete Striche, die miteinander verschmelzen. Mehrere Schichten aufeinander bilden dunklere Stellen im Bild.
Bild: Schummern verwischt - gleichmäßigere Abtönung von Papier, weiche Übergänge zwischen hell und dunkel.
Beispielbild: von oben links angeleuchtete Kugel, die einen Schatten auf den Boden wirft. Die Zeichnung ist ausgeführt mit verschiedenen Schraffuren.
Die hell-dunkel Unterschiede bringen einen 3D-Effekt in der Zeichnung.
Abonnieren
Posts (Atom)